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Bienen, Vanlife, Oldtimer, ein Straßenhund aus Peru und einmal um die Welt. Wie passt das alles zusammen? Lasst es mich erklären:

Vor gut einem Monat hatte ich Besuch von Ben und Leah mit ihrem Hund Alaska, die in ihrem fast 50 Jahre alten, blauen VW Bus leben und um die Welt reisen. Mit eben jenem frisch restaurierten Oldtimer „Boomerang“ (Baujahr 1973) sind die drei derzeit auf einer abenteuerlichen Tour von den USA nach Australien. Und das inmitten einer weltweiten Pandemie. Na wenn das kein Abenteuer ist… Und wer die ganze Welt bereist, der darf natürlich auch das schöne Palingen nicht auslassen.

Während ihrer Reisen produzieren die beiden Weltenbummler eine Videoserie, die kostenlos anzusehen ist. Finanziert wird das ganze Abenteuer durch Direktunterstützer via Patreon.com und Werbeeinblendungen. Unter dem Projektnamen Kombilife entstehen wunderschöne und hochprofessionelle Videos. In ihrer ersten Serie „Hasta Alaska“ wird die Reise von Chile nach Alaska dokumentiert. Diese knapp sechsjährige Tour von Südamerika bis zum Polarkreis war es, die mich auf die beiden aufmerksam gemacht hat. Seitdem verpasse ich keine Folge mehr. In Peru gesellte sich dann Hündin Alaska dazu, die seither mit Ben und Leah um die ganze Welt reist.

Als die beiden nun ihr nächstes Abenteuer („Driving Around The World – An Adventure Travel Series„) planten und es hieß, das sie wohl auch nach Deutschland kommen würden, habe ich die beiden natürlich eingeladen, mich und meine Bienen zu besuchen. Und tatsächlich waren sie dann Ende August hier. Fasziniert von den Geschichten aus dem Bienenvolk, die ich den beiden erzählte, waren sie neugierig auf einen nähren Einblick in das Leben der Bienen.

Wie es sich für echte Youtuber und professionelle Filmemacher gehört, wurde die ganze Aktion natürlich auch gefilmt. In einem kurzen Interview vor laufender Kamera durfte ich dann mein Bienenwissen mit der Welt teilen. Und ich bin stolz sagen zu können, das Ben und Leah so beeindruckt von der Welt der Bienen waren, dass sie diesem Thema eine komplette Episode ihrer Serie gewidmet haben. Abgerundet mit humorvollen Animationen ist eine kurzweilige und spaßige Folge entstanden. Ich freue mich sehr, dass ich ein Teil dieses Abenteuers sein darf.

Das Timing für den Besuch und das Filmen hätte nicht passender sein können: Während der Dreharbeiten zierte eine große Zahnlücke mein Gesicht. Die beiden Frontzähne hatte es mir bei einem Fahrradunfall zertrümmert. Und während Ben und Leah kurzfristig ihren Besuch anfragten, wartete ich gerade auf den Zahnersatz aus dem Zahnlabor. Nur einen Tag nachdem die beiden hier waren, habe ich meine neuen Zähne bekommen. Die Erinnerung an die fehlenden Zähne ist somit also für immer in dieser Folge verewigt und für die ganze Welt zu sehen. Aber es passt in das Bild des seltsamen, bärtigen, barfüßigen Bienentypen, nicht wahr?

Anzusehen sind alle Folgen der Serie (und auch die vorherige Serie „Hasta Alaska“) direkt auf der Homepage www.kombilife.com. Die aktuelle Episode Season 5, Episode 8A Most Fascinating Story“ ist die Folge, in der es um die Bienen geht.

Inspiriert von dieser Zusammenkunft habe ich selbst auch ein neues Projekt gestartet. Da meine bisherigen Publikationen ausschließlich ein deutschsprachiges Publikum ansprechen und ich von vielen Seiten die Anregung bekam, dieses Wissen mehr in die Welt zu tragen, habe ich mich entschlossen ein englischsprachiges Bienenprojekt zu beginnen. Auf meiner neuen Internetseite www.barefoot-bees.com werde ich zukünftig einige der spannenden Bienengeschichten, die es bereits hier in meinen Blog und natürlich auch in mein Buch geschafft haben sowie viele weitere faszinierende Bienenfakten in englischer Sprache veröffentlichen. Hauptsächlich werden es Artikel sein. Aber vielleicht gibt es hierzu auch das ein oder andere kleine Video. Derzeit ist die Seite noch im Aufbau, aber die ersten Artikel gehen in Kürze online. Wer des englischen mächtig ist, findet hier also bald eine wachsende Sammlung an Bienenwissen.

Viel Spaß beim Anschauen der Serie und beim Besuch meiner neuen Website.

Fabian Kalis

Das lange ungeduldige Warten hat ein Ende: mein Buch Berauschende Bienen ist erschienen und nun erhältlich. Bestellt werden kann es direkt in meinem Onlineshop www.Imkerei-Kalis.de. Natürlich gibt es das Buch auch bei den großen Onlinportalen und im Buchhandel vor Ort.

Wer direkt bei mir bestellt, erhält auf Wunsch eine persönliche Widmung. Dies bitte einfach als Kommentar bei der Bestellung mit angeben.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Arbeitsschritte noch nötig sind, bis nach Vollendung eines Buchmanskriptes das fertige Buch gedruckt und im Handel ist. Bei mir hat es knapp ein Jahr lang gedauert. Zugegeben, der Covid19 Lockdown hat die Sache etwas mehr als üblich hinausgezögert (eigentlich sollte das Buch am 01.05.2020 erscheinen), dennoch freue ich mich natürlich nun umso mehr, das fertige Buch endlich in meinen Händen halten zu können. Es ist doch noch mal etwas ganz anderes, das eigene Werk als echtes Buch und nicht nur digital am PC zu erblicken.

Besonders freue ich mich, dass das Buch in meinem Wunschverlag, dem Nachtschatten Verlag aus der Schweiz, erschienen ist. Ich hatte von Anfang an gedacht, dass dies der perfekte Verlag für dieses Buch sei. Ein ganz herzlicher und lieber Dank geht an das ganze Team vom Nachtschatten Verlag für die tolle Zusamenarbeit und ein wundervolles fertiges Buch. Natürlich gilt mein Dank auch Christian Rätsch für das Vorwort, welches ein schöner Einstieg in das Buch ist.

Wer noch mehr über das Thema erfahren möchte, darf sich gerne zu meinem Seminar Berauschende Bienen anmelden.

Fabian

 

Auch wenn es langsam bergauf zu gehen scheint, was die Pandemie mit dem SARS-COV-2 angeht, so sind die immer neuen und sich ständig ändernden Verordnungen und Maßnahmen, die derzeit (und das auch völlig uneinheitlich) von den Regierungen verkündet werden sowohl im privaten Rahmen aber insbesondere für kleinere Unternehmen und Freiberufler eine echte Probe der Geduld. Mit absoluter Ungewissheit welche Arbeiten und Veranstaltungen wann, wo und wie wieder erlaubt werden lässt sich leider sehr schlecht planen.

 

Zumindest Schleswig – Holstein hat nun verkündet, dass das Veranstaltungsverbot ab dem 04.05.2020 langsam wieder aufgehoben werden soll und zunächst Veranstaltungen in Kleingruppen wieder möglich sein sollen. In diesem Rahmen habe ich nun für den Monat Mai 4 Kräuterwanderungen mit jeweils max. 5 Personen geplant. Ich hoffe auf rege Anmeldungen und Annahme. Das Thema ist jeweils immunstärkende und essbare Kräuter, Bäume und Sträucher. Ideal also für alle, die sich in der aktuellen Zeit mit mehr Wissen in die Eigenverantwortung und Selbstversorgung begeben wollen.

Die Termine sind jeweils Sonntag am 10.05, 17.05, 24.05, 31.05.

Kurzfristige Terminänderungen sind natürlich auch hier leider wieder nicht ausgeschlossen.

 

Für alle, für die diese Termien nicht passen oder einfach, weil sich wieder alles ändert, biete ich ein individuelles Wildkräutercoaching an. Hier begeben wir uns in einer 1 zu 1 Situation in die Natur und ich berate  ganz persönlich in deinen Fragen und Angelegenheiten rund um die heimismchen Wildkräuter, Bäume und Co. Dieses Wildkräutercoaching ist eine ganz persönliche und individuelle Kräuterwanderung. Das ist auch auch mal was. Und das allerbeste: Das Coaching gibt es derzeit zum Sonderpreis von nur 20 € / Stunde. Termine und Örtlichkeiten werden individuell vereinbart. Das Kräutercoaching ist eine gute Möglichkeit für einen intensiven Kontakt zu unserer Natur. Als Dienstleistung im 1 zu 1 Rahmen, darf dieses Coaching gemäß der aktuellen Verordnungen zum Infektionsschutz unter Einhaltung der uebllichen Hygienemaßnahmen stattfinden. Ich freue mich auf Anfragen. Gerne per E-Mail oder über das Kontaktformular.

Was die weiteren Seminartermine angeht, herrscht leider immernoch grße Ungewissheit. Mecklenburg-Vorpormmern hat noch kein Datum zur Lockerung des Veranstaltungsverbotes genannt. Kurzfristige Änderungen sind also möglich. Schaut also immer mal wieder rein. Dennnoch freue ich mich in dieser Zeit natürlich ganz besonders über Anmeldungen.

 

Ich wünsche allen weiterhin trotz der momentanen Lage eine gute Zeit und natürlich Gesundheit und ein frohes Gemüt. Befasst euch mit guten Nachrichten und positivem Denken! Die Sone wird bald wieder scheinen.

Aktuell leben wir in einer Zeit der Ungewissheit und immer neuen Herausforderungen. Innerhalb weniger Tage wurde unser Alltag auf den Kopf gestellt. Wahnsinn, Hysterie und Panik regieren das Bewusstsein. Krass, wie schnell unsere komplette Gesellschaft sich gewandelt hat. Das Virus, dass für diesen Umbruch verantwortlich ist, sorgt dabei bei den meisten für viel weniger Aufregung als die ganzen immer neuen und stündlich wechselnden Maßnahmen, die die Regierungen den Bürgern auferlegen. Ausgangssperren, Kontaktverbote, Schließungen von Einzelhandel etc. Nicht nur persönliche Freiheiten werden entsagt und sorgen für drastische Einschränkungen sondern auch wirtschaftlich bedeuten diese Maßnahmen besonders für viele der kleinen regionalen Betriebe, der Familienunternehmen, der Selbständigigen und Freiberufler das Ende. In solchen Zeiten ist es nicht leicht, sich auf das postive in der Welt zu besinnen und Hoffnung zu bewahren. Doch genau das ist das einzige, was wir derzeit tun können und was wir auch tun sollten.

Die Sonne wird wieder scheinen. Auf den Winter folgt der Frühling und auf den Tod der ganzen einjährigen Pflanzen im Herbst das Keimen neuen Lebens im nächsten Jahr. Die Natur läuft in immer wiederkehrenden Zyklen ab. Alles geht vorbei. Und so wird auch die Corona-Krise vorbeiziehen. Mit ihr werden derzeit viele gesellschaftliche Normen und Werte in Frage gestellt, die Globalisierung steht auf dem Prüfstand. In Zeiten in denen viele große Unternehmen still stehen tut sich auch in Sachen Klimaschutz etwas. Weitaus weniger Umweltverschmutzung und Austoß von Klimagasen ist derzeit zu beobachten. Die unfreiwllige Pause von Arbeit und Alltag lockt viele Menschen nach draußen in die Natur. Und dort merken sie, wie gut es tut, mal draußen zu sein. Vielleicht erwartet uns ja ein langfristiges Aufwachen und Rückbesinnen auf altes Wissen.

Gerade jetzt können uns die Kräuter nicht nur helfen gesund zu beleiben, unser Immunssystem zu stärken oder Krankheiten zu heilen, sie können uns auch die Seele und unser Gemüt erhellen. Wenn wir jetzt im Frühling in der Natur unterwegs sind und überall das sprießende Grün und die lebenskräfte der Natur wahrnehmen, so merken wir auch in uns selbst ein Aufhellen der Kraft und Freude.

Besonders zu empfehlen ist jetzt das Scharbockskraut, welches reich an Vitmain C ist. Frisch gepflückt und kleingehackt läasst sich mit ihm ein schmackhafter Frühlinsquark zaubern, der unserem Körper die nötige Power gibt, um ein starkes Immunsystem zu haben. Auch die Gundelrebe oder der Gundermann finden sich frisch am Waldboden. Dieses Kraut ist nicht nur zum Ausschwemmen von Schwermetallen im Körper und dem äußerlichen Behandeln eitriger Wunden (Gund ist ein altes deutsches Wort für Eiter) gut sondern es ist auch ein hervorragendes Mittel bei Bronchtitis und anderen Erkrakrungen der Atemwege. Die Natur hält alle Heilmittel für uns bereit. Also nutzt die Zeit und geht nach draußen. Nehmt Kontakt auf mit den Pflanzen des Frühlings und schaut, welche heilsamen Kräfte ihr schon beim bloßen Kontakt mit den Pflanzen erspüren könnt. Das hilft gegen Angst und Panik, gegen Hysterie und Lagerkoller. Es tut gut. Es hilft uns, sich auf das Wesneltiche rückzubesinnen.

Noch etwas in eigener Sache: auch mich trifft das Veranstaltungsverbot, welches derzeit herscht. Kräuterwanderungen, Seminare und andere Angebote von mir,  können derzeit nicht stattfinden. Das bedeutet natürlich auch für mich einen Verdienstausfall, der schwer auszugleichen ist. Doch es gibt auch eine Zeit nach der Krise. Ich freue mich daher über alle Interessenten, die sich auch jetzt schon Gedanken um die Zeit nach Corona-Krise machen und sich für zukünftige Veranstaltungen anmelden. Dies gibt Planungssicherheit, Liquidität und die wirtschaftliche Kraft, diese Zeit als kleines freiberufliches Unternehmen durchzustehen. Als kleinen Anreiz biete ich derzeit 20 % Rabatt auf alle Veranstaltungen, wenn ihr euch bis zum 31.03.2020 anmeldet. So haben alle etwas davon. Ihr spart und ich kann für die Zukunft planen.

Der Onlineshop meiner Imkerei ist nach wie vor geöffnet. Bestellungen werden wie gewohnt ausgeliefert. Meine persönliche Empfehlung: bestellt Propolis und macht euch die Kraft des natürlichen Tonikums aus dem Bienenstock zu Nutze. Auch mit einem Einkauf in meinen Onlineshop könnt ihr mich unterstützen. Ich freue mich über jede einzelne Bestellung. Und auch hier gibt es einen Anreiz auch für Kleinstbestellungen: derzeit sind alle Bestellungen mit einem Warenwert ab 25 € versandkostenfrei.

Auch Bienenschwärme darf ich derziet noch einfangen. Die Schwarmsaison geht jetzt bald los. Meldet euch also gerne. Auch die Beratung bezüglich Hornissen und Umsiedlungen von Nestern führe ich aktuell noch durch. Meldet euch also auch in diesem Fall wie gewohnt bei mir.

Wir werden diese Zeit gemeinsam (zumindes in unseren Herzen, denn physisch hersscht ja ein Kontaktverbot) druchstehen. Da bin ich mir sicher. Lasst uns also schon jetzt den Samen für eine fruchtbare Zukunft nach der Krise setzen. Die Sonne wird wieder scheinen und das schon bald. Macht das beste aus dieser Zeit.

 

Text: Fabian Kalis

Bilder: www.pixabay.com

Ich hatte es schon hier im Blog erwähnt: fleißig habe ich an meinem Buch über die berauschende Seite der Bienen gearbeitet. Nun wird es konkret: am 01. Mai 2020 erscheint mein fertiges Buch im Nachtschattenverlag.

Berauschende Bienen – Mythologie, Folklore & psychoaktiver Honig

Dieses Buch behandelt die Stellung der Bienen in der Mythologie unterschiedlicher Kulturen, ihren Einzug in die Folklore sowie den Themenbereich rund um psychoaktive Honigsorten.

Der Autor beschreibt die Geschichte der Bienenhaltung in Hinblick auf wichtige kulturelle Aspekte und deutet die Symbolik der Bienen in Kunst und Volksglauben. Überdies werden alte imkerliche Riten, Praktiken und Zaubersprüche beschrieben und erklärt.

Schwerpunkt des Buches ist die umfassende Beschreibung von berauschenden Honigsorten und alkoholischen Rauschmitteln auf Honigbasis. Auch die Verwendung von Bienenprodukten als Räucherstoffe und Honig als Aphrodisiakum wird thematisiert. Rezepte für die Herstellung eigener berauschender Honigprodukte und Erfahrungsberichte über den Konsum von psychoaktiven Honigsorten runden den Band ab.

Mit einem Vorwort von Christian Rätsch.

Erscheinungsjahr: 2020

ISBN: 9783037885970

Taschenbuch, ca.100 Seiten, format 14,8 cm x 21 cm

 

Jetzt schon vorbestellen. Entweder in meinem Onlinshop oder direkt beim Nachtschattenverlag. Natürlich gibt es das Buch auch in jedem gut sortierten Buchhandel online und vor Ort.

Zum Erscheinen des Buches plane ich derzeit eine kleine Vortragstour durch Deutschland. Mehr Infos zu Terminen und Orten gibt es in Kürze. Interesse so einen Vortrag auchin deiner Nähe zu veranstalten? Ich freue mich über Einladungen.

Warum meine Kräuterwanderungen Sonntags um 10:00 Uhr stattfinden.

Mittlerweile im 6ten Jahr biete ich nun jeweils vom Frühling bis zum Herbst regelmäßig Kräuterwanderungen an. Dabei sind wir hauptsächlich in heimischen Wäldern unterwegs. Der Termin ist dabei seit Beginn ein unveränderter Punkt. Meine Kräuterwanderungen sind sonntags. Um 10:00 Uhr.

Dieser Zeitpunkt ist keineswegs zufällig von mir ausgewählt. Bei meinen Kräuterwanderungen erzähle ich zu Beginn meist kurz etwas dazu. Heute möchte ich dies hier auch einmal aufklären. Natürlich habe ich das Wochenende gewählt, da die meisten Menschen an diesen Tagen frei haben und offen für Freizeitgestaltung sind. Aber dann hätten die Kräuterwanderungen auch am Samstag stattfinden können. Es ist aber der Sonntag. Mit Beginn um 10:00 Uhr. Na klingelt da etwas? Ja genau, die Kirchenglocken.

Wenn wir uns am Treffpunkt in Lübeck beim Wesloer Wald treffen, kann man zu Beginn der Kräuterwanderung in der Ferne die Kirchenglocken läuten hören. Meine Kräuterwanderung finden dann statt, wenn andere Menschen in die Kirche gehen. Warum? Dazu müssen wir ein Stück zurück in der Geschichte gehen.

Bevor die Menschen, die das nördliche stark bewaldtete Europa besiedelten, von der christlichen Kirche missioniert wurden, herrschten andere Vorstellungen und Weltanschauungen vor. Diese Menschen brauchten keine Religion, die ihnen sagte, was sie zu tun und lassen haben, was heilig und was schlecht ist. Sie lebten naturverbunden und im Einklang mit ihrer umwelt. Diese Menschen waren dabei keineswegs unsprirituell. Ihre Mythen und Göttervorstellungen waren jedoch nicht dogmatisch. So gab es auch keine Gotteshäuser oder Kirchen, in denen man den Galuben ausgelebt hat. Für sie war die Natur, die sie mit allem versorgte, was sie zum Leben brauchten, ihr heiliger Raum. Das Göttliche fand sich überall in der Natur. Wer so eng mit der Natur verbunden ist und für den die Natur Grundalge allen Seins ist, der braucht keine künstlichen Götter, der findet das Heilige im Alltäglichen um sich herum. Da diese Menschen Waldbewohner waren, ist es logisch, dass sie vor Allem die Wälder als zu Hause der Götter und Geister betrachteten. Für Sie war es der heilige Hain. Der Wald war ihr zu Hause, ihre Lebensgrundlage und auch Zentrum ihrer spirituellen Weltanschaunug.

Mit diesem grundlegendem Verständnis ging natürlich ein starker Respekt dem Wald gegenüber einher. Man nahm sich, was man zum Leben brauchte, aber nie so viel, dass eine nachhaltige Waldwirtschaft gefährdet wurde. Man respektierte jedes Lebewesen im Wald, jedes Tier, jede Pflanze, jeden Pilz und jeden Baum. Wenn der Wald das zu Hause der Götter ist, fällt es leicht, nicht maßlos und ausbeuterisch diese Lebensgrundlage zu zerstören.

Auch zum Beten und für Einischt, Visionen und Erkenntnise ging man in den Wald. Noch heute können wir die wohltuende und inspirierende Waldatmosphäre wahrnehmen und für uns nutzen. Wer Fragen hatte, der ging in den Wald um Antworten zu finden. Wer Hilfe von seinen Ahnen oder den Göttern brauchte, der ging in den Wald. Der Wald antwortet denen, die es vermögen seine Sprache zu verstehen. Hier war ein Ort der Ruhe. Diese Verbundenheit, die die Menschen früher mit dem heiligen Hain hatten, möchte ich bei meinen Kräuterwanderungen wieder aufleben lassen. Ich möchte zeigen, dass es keine künstlichen Gottehäuser braucht, die uns die Wahreheiten und Antworten vorgekaut prsäentieren. Wir haben jeder für uns selbst die Möglichkeit, unsere eigenen Erkentnisse zu sammeln. Und der Wald kann uns dabei helfen.

Ich möchte euch einladen, euch eingebunden zu fühlen in das große Netz der Natur. Kaum an einem anderen Ort als im Wald, kann man dieses Gefühl der Geborgenheit und der Verbundehei so schön und eindrucksvoll wahrnehmen. Möge der Wald unsere Seelen und Emotionen berühren und wieder Teil unserer eigenen menschlichen Natur werden. Nur so kümmert es uns auch, wenn diese Welt langsam dem Fortschritt zum Opfer fällt. Nur so funktioniert Natur- und Umweltschutz.

Wer mehr zum Thema „heiliger Hain“ erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch „Der heilige Hain“ von Dr. Christian Rätsch. Ich freue mich schon darauf, auch in diesem Jahr wieder viele interessierte Menschen bei meinen Kräuterwanderugn im heiligen Hain begrüßen zu dürfen. Es geht nicht nur um das Wissen rund um unsere einheimische Natur, was ich versuche zu vermitteln. Es geht darum, unsere eigene Anbindung an die uns umgebende Natur wieder zu stärken. In diesem Sinne: bis Sonntag, wenn die Kirchenglocken läuten.

 

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Ein frohes und schönes neues Jahr wünsche ich euch allen! Mögen alle eure Wünsche & Träume für dieses Jahr erfüllt werden.

2020 gibt es hier bei Naturerlebnis Kalis ein paar Neuerungen. Diese möchte ich hier kurz erzählen. Ich freue mich, dass ich nach meiner Fortbildung in Gemmotherapie nun auch das Wissen über die Heilkraft der Pflanzenknospen weitergeben darf. Hierzu wartet nicht nur das Seminar „Heilende Knospen“ auf euch, sondern es sind auch zwei extra Knospen Kräuterwanderungstermine dazu gekommen. Im zeitigen Winter und Frühjahr begebne wir uns hier auf die Suche nach den zarten Knospen am Wegesrand, die mit ihrer Vitalkraft heilsam und stärkend von uns genutzt werden können. So sind nun auch die Wintermonate mit Naturveranstaltungen ausgekleidet.

Die nächste Neuerung ist die Einführung des Sozialtarifes. Ich bin der Meinung, dass der Zugang zur Natur und das Wissen allen Menschen offen stehen sollte, geich in welcher finanziellen Situation sie sich gerade befinden. Daher ist nun bei jeder Veranstaltung ein Platz für einen Teilnhemer zum Sozialtarif reserviert. Was das genau bedeutet und wie ihr mitmachen könnt ist hier erklärt: Sozialtarif.

Ich freue mich auf ein schönes und aufregendes Jahr 2020. Fühlt euch eingeladen, dieses Jahr auch für euch zu einem ganz besonderen zu machen. Geht nach draußen, geht in die Natur und lasst euch verzaubern von der Schhönheit der Wälder, Wiesen und Naturlandschaften.

Ich freue mich darauf, euch bei meinen Veranstatungen in diesem Jahr wieder zu sehen oder kenenlernen zu können 🙂 Noch sind bei allen Veranstaltungen plätze frei 🙂

Bilder:www.pixabay.com/

… und macht Platz für ein neues!

2019 war ein aufregendes Jahr mit vielen tollen Veranstaltungen und Erlebnissen in der Natur. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und Lesern meines Blogs. Auf dass das nächste Jahr mindestens genauso schön wird.

Ich wünsche allen einen guten Übergang in das Jahr 2020 und ein glückliches und wundevolles Jahr voll von schönen Erlebnissen.

Gleich am 04.01.2020 geht es hier mit der ersten Veranstaltung weiter: Die Räuchermeditation zum neuen Jahr. Hier hat jeder die Möglichkeit zu Oraklen und auf Visionssuche für das neue Jahr zu gehen. Anmeldung und weitere Informationen hier: Räuchermeditation

Bis dahin genieße ich die besinnliche Rauhnachtszeit und den Jahresübergang. E-Mails und Anfragen werden dann wieder regulär ab dem 06.01.2020 bearbeitet.

 

Nun ist es wirklich nicht mehr lang bis zum Weihnachtsfest. Über den ganzen Dezember konnte man sehen, wie überall die weihnachtliche Stimmung mehr und mehr zum Ausdruck kommt. Häuser wurden geschmückt, Tannenbäume gekauft und aufgestellt und in den Fenstern zieren Kerzen und allerei Weihnachtsschmuck die dunkle Jahreszeit. Das winterliche Grün und rote Anhängsel gehören eindeutig zu Weihnachten dazu und vermitteln uns eine festliche Stimmung. Von klein auf kennen wir diesen Brauch. Doch kaum einer weiß, warum wir dies eigentlich tun. So viel vorweg: mit Jesus oder dem christlichen Glauben hat das rein gar nichts zu tun.

Das Weihnachtsfest ist viel älter als der christliche Glaube. Nicht zufällig feiern wir es in der Zeit um die Wintersonnenwende. Ursprünglich feierten die nördlichen Völker in dieser Zeit die Wiedergeburt des Lichtes. Um den 21ten Dezember erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren niedrigsten Stand und die Tage sind am kürzesten. Seit der Sommersonnenwende am 21. Juni wurden die täglichen Sonnenstunden jeden Tag ein bisschen weniger. Doch nun zur Weihnachtszeit kehrt sich das Blatt. Wie ein Hoffnungsschimmer erleben wir nun, dass wir jeden Tag ein paar Minuten länger etwas von der lebensspendenden Sonnenkraft haben. Die Sonne wurde wiedergeboren. Und mit ihr auch die Natur. Im Herbst bereitet sich die Natur auf die Winterruhe vor. Viele Pflanzen sterben, die mehrjährigen ziehen ihre Kräfte ins Innere zurück, Tiere verkriechen sich zum Winterschlaf. Die Natur um uns herum wirkt wie ausgestorben. Auch wenn der Winter mit der Wintersonnenwende gerade erst anfängt und wir die kalte Jahreszeit mit Schnee und Eis noch vor uns haben, so beginnt das neue Leben dennoch auch um diese Zeit zu keimen. Tief gebettet unter Schnee und Erde beginnen die Keimungsprozesse in den Samen. Bäume bereiten ihre Knospen auf den Blattaustrieb im Frühjahr vor und die Bienen fangen an, wieder neue Brut anzulegen, auf dass im Frühjahr genügend junge und starke Bienen die ersten Blüten besuchen.

Was hat dies nun aber alles mit unseren Weihnachtsbräuchen zu tun? In dieser kalten und dunklen Zeit, in der das Leben um uns herum wie ausgestorben zu sein scheint, zeigen uns einige Pflanzen, dass das Leben aber auch in dieser Zeit nie verloren geht. Nadelbäume und andere immergrüne Pflanzen wie Stechpalme und Mistel grünen auch in der Winterzeit. Für die frühen Menschen war dies ein Symbol des ewigwährenden Lebens und ein Hoffnungsträger, dass auch der Rest der Natur im Frühjahr wieder erwachen wird. Diese Symole holten sie sich in ihre Stuben, um im warmen Schein des Ofens, die grüne Kraft des Sommers zu bewahren.

Und warum wird der Baum nun mit roten Kugeln geschmückt? Auch dies stammt aus alten Winterritualen unserer Vorfahren. Im Herbst wurden in Wald und Heide Pilze gesammelt. Zum einen natürlich Speisepilze, zum anderen aber auch Fliegenpilze, mit denen die Schamanen in veränderte Bewustseinszustände reisen konnten. Diese Pilze wurden getrocknet, um sie für den langen Winter haltbar zu machen. Die Speisepilze bewahrte man bei den Vorräten in der Speisekammer auf. Doch die rot weiß gepunkteten Fliegenpilze, denen ja eine ganz magische Kraft innewoht, bekamen einen Ehrenplatz. Mit ihnen zierte man das winterliche Grün in den Kammern. So bekam der Weihnachtsbaum seinen roten Schmuck. Nicht umsonst sind noch heute Rot und Weiß die Farben des Weihnachtsmannes. Auch haben die Fliegenpilze eine ganz besondere Beziehung zu den Rauhnächten. Aber dies ist ein Geschichte für ein anderen Tag…

Für mich ist nun auch die Winterpause. E-Mails und Anfragen werden ab dem 06.01.2020 wieder bearbeitet. Bis dahin wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und schöne Rauhnächte.

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Ihr habt es vielleicht gemerkt: der letzte Monat war ziemlich ruhig, was die Montagsartikel hier im Blog angeht. Heute möchte ich euch den Grund dafür mitteilen. Im Stillen habe ich mich an 2 weiteren Projekten ausgelassen, die meine Zeit vollends in Anspruch genommen haben.

Zum einen habe ich mein Buchmanuskript fertiggestellt. Unter dem Arbeitstitel „Berauschende Bienen – Mythologie, Folklore & psychoaktiver Honig“ habe ich meine Erkenntnisse der letzten Jahre in ein Buch geformt. Diese Buchidee geisterte nun schon seit fast 7 Jahren in mir herum und wurde immer wieder auf Eis gelegt, neu konzipiert und hinten angestellt. Die letzten Wochen hatte ich dann Zeit und Inspiration das Manuskript zu vollenden. Aktuell bin ich im Gespräch mit verschiedenen Verlagen, die Interesse haben, mein Buch zu verlegen. Dazu in Kürze mehr. Diese Schreibtätigkeit hat mich so in Anspruch genommen, dass ich hier keinerlei Kapazität mehr für die regelmäßigen Blogartikel hatte.

Ein weiteres Projekt, dem ich mich angenommen habe, ist der Hornissenschutz. Da ich als Imker häufig wegen Wespen und Hornissen um Rat gefragt werde und ich die gelben Tierchen auch sehr faszinierend finde, habe ich mich zum Fachberater für Hornissenschutz weiterbilden lassen. Im nächsten Jahr folgt noch der praktische Teil, wo ich das richtige Umsiedeln von Hornissennestern erlerne. So bin ich nun auch in diesem Bereich tätig und unterstütze gerne bei Fragen oder Problemen mit den Tieren. Hierzu arbeite ich mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nordwestmecklenburg zusammen. Leider ist es aufgrund der politischen Grenzen nicht möglich, dass ich in einem anderen Landkreis tätig sein kann… Wer aber in Nordwestmecklenburg ein Wespen oder Hornissennest entdeckt, der darf sich gerne bei mir melden.

 

Ab der nächsten Woche geht es dann auch mit den regelmäßigen Artikeln weiter. Freut euch schon mal auf einen Artikel über Hornissen.